Hier in meinem Blog möchte ich Euch einiges erzählen.

Über "Dies und Das"

Geschichten des Alltags, Erlebnisse in der Natur, Träume von meinem Lieblingsland, Geschichten aus der PhotoImpact- Schule und vieles mehr. Lasst Euch überraschen. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern und freue mich auf Eure Kommentare. *Angelika*



Dienstag, 8. Mai 2012

Die Gechichte es Herrn M. geht weiter.....

Rabenzicke hat diese Geschichte am 26.04.2012 begonnen
Laura hat sie am 04.05.2012 fortgesetzt
Angelika am 04.05.2012 fortgesetzt
Ray am 06.05.2012 fortgesetzt
Laura weiter geschreiben am 08.05.2012
Angelika  weiter geschrieben am 08.05.2012

wer wird nun weiter schreiben? oder soll die Geschichte hier enden ?

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Fortsetzung der Geschichte des Herrn M......


Vedutzt starrt sie auf das Telefon, wer mag das nun schon wieder sein...
Sie hebt den Hörer an und sagt: "Hallo".
Die Firma, wer sonst....mit wenigen bösen Worten speist sie den Mitarbeiter ab
und knallt den Hörer zurück auf die Gabel.
Selbst in dieser schweren Zeit, steht die Firma an erster Stelle.

Sie ordnet ihre Gedanken und verlässt das Zimmer. Der Weg in den Klinikgarten führt eine langen Gang entlang, Zimmertür, an Zimmertür und hinter jeder Tür ein anderes Schicksal.
In der Cafeteria bestellt sie sich einen Tee und geht in den Garten.
Sie setzt sich auf einen Bank und lässt ihren Gedanken freien Lauf. Wie soll es weiter gehen,
 wird Herr M. jemals erwachen und wieder der "Alte" sein?
Sie atmet den frischen Duft des Frühlings ein und wird langsam ruhiger. Ihre Augen schweifen über die Anlage, die sehr schön angelegt ist. Überall kleine Farbtupfer von blühenden Pflanzen, die betöhrend duften.
Kleine Nischen umringt von Hecken sind mit grünen Bänken vesehen, so das die Patienten Wind geschützt sitzen können.
Ihre Gedanken schweifen weiter zu ihrem Mann, seine Operationsnarben verheilen gut und in wenigen Tagen werden die Ärzte versuchen ihn aus dem Koma zu erwecken.
Ein kleines Gebet sckickt sie zum Himmel: Bitte lass ihn wieder wach werden.
Es ist kühl geworden und in Gedanken versunken geht sie zurück ins Klinikgebäude, wieder diesen langen Flur eintlang, bis zu seinem Zimmer.
So ruhig und freidlich liegt Herr M. in seinem Bett, sie setzt sich zu ihm und nimmt seine Hand.
Mit leiser Stimme spricht sie mit ihm, erzählt vom schönen Momenten, die sie erlebt haben und erinnert ihn an sein Erlebnis mit der engelshaften Frau. Die Zeit vegeht und irgendwann muß sie eingenickt sein.
Eine Schwester berührt ihre Schulter und sagt: Fahren sie nach Hause und ruhen sich aus.
Sie werden ihre Kraft noch brauchen. Sie verlässt das Zimmer und macht sich auf den Heimweg.
Nicole ihre gemeinsame Tochter erwartet sie schon. Sie ist schon eine junge Dame geworden und wirkt richtig erwachsen. Stumm nehmen sich beide in den Arm, Worte bedarf es keiner, denn sie verstehen sich auch ohne Worte.

Am nächsten Tag fährt sie wieder zur Klinik, sie hat ein wenig Angst vor dem Gespräch mit den Ärzten.
Sie wird schon erwartet und ins Zimmer des Chefarztes geführt.
Ein Neurologe und der Chefarzt sind anwesend und sie erfährt, das die Ärzte versuchen ihren Mann heute aus dem Koma erwachen zu lassen. Die tiefe Narkose ist zurück gefahren worden und nun kann man nur abwarten. Es kann sein, das es einige Tage dauert, bis er seine Augen öffnet, doch die Ärzte machen ihr Hoffnung und das Gespräch gibt ihr Kraft und neuen Mut.
Sie macht sich auf dem Weg zu seinem Zimmer und denkt über das Gespräch nach, es wird alles wieder gut werden, denkt sie bei sich und wir werden wieder zueinander finden. Sie hat neue Kraft und Hoffnung geschöpft.
Liebevoll begrüßt sie Ihren Mann und hat das Gefühl, er würde sie hören und wahrnehmen.
Sie hat gelesen das Komapatienten ihre Umgebung im innersten wahrnehmen und alles mit bekommen.
Sie erzählt von dem Gespräch mit den Ärzten und streichelt seine Hand. Von Nicole soll sie ihm einen dicken Kuss geben und erzählen, das sie am Nachmittag vorbei kommt.
Auf dem Flur herrscht reger Betrieb und gedämpft hört man die Geräusche bis ins Zimmer.
Sie öffnet ein Fenster um die milde Frühlingsluft und das zwitschern der Vögel rein zu lassen und nimmt einen tiefen Atemzug. Wird er heute schon erwachen, fragt sie sich. Alle halbe Stunde kommt ein Arzt und kontrolliert seine Werte, er wird engmaschig überwacht.
Ein Gefühl sagt ihr, das Herr M: wacher geworden ist, er liegt nicht mehr so steif und verkrampft und seine Lider zucken. Sie setzt sich wieder zu ihm und erzählt ihm aus ihrem gemeinsamen Leben, dabei hält sie seine Hand und beobachtet sein Gesicht. Seine Gesichtszüge sind entspannt und er hat auch keinen schmerzverzehrten Ausdruck mehr.  Der Arzt, der immer wieder rein schaut lächelt sie beruhigend an.

Plötzlich bewegt seine Hand, die ruhig in ihrer lag, und sie ist ganz erschrocken. Sie streichelt sie und  drückt sie abermals und er erwidert sanft ihren Druck. Wird er nun erwachen? Sie schellt und sofort ist der nette Arzt wieder an ihrer Seite und sagt: ich glaube er hat großes Glück gehabt, er wird erwachen. Mehr kann ich ihnen aber noch nicht sagen. Ganz langsam bewegen seine Lider, er öffnet die Augen und schaut sich erstaunt um.......

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Nun.... wie geht die Geschichte des Herrn M. weiter....?

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Ich wünsche Euch einen schönen und hoffentlich sonnigen Tag.
Herzliche Grüße
*Angelika*

Kommentare:

  1. Da warst Du aber schnell, liebe Angelika. Der arme Herr M.! Wer hätte gedacht, dass ihn so ein trauriges Schicksal erwartet?
    Aber wer weiß schon, was das Leben so alles bereithält?
    Viel Hoffnung habe ich nicht, dass Herr M. noch lange weitermacht, aber wir werden sehen.
    Jedenfalls hast Du das ganz wunderbar geschrieben - man ist wirklich gespannt, wie es weitergeht - ob wir das noch erfahren?

    Liebe Grüße
    ~*Laura*~

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  2. Ja liebe Laura, Schnelligkeit ist keine Hexerei. Sitze viel, hab ne Entzündung im Bein und muß es schonen, dabei ist das so gar nicht mein Ding, die freie Natur ist mir lieber.
    Das Schicksal ist traurig, aber es hat doch ein gutes Ende genommen für Herrn M. er ist erwacht...
    Mal sehen, ob sich noch jemand findet, der weiter schreibt.

    Ich wünsche Dir einen gemütlichen Abend.
    Liebe Grüße
    *Angelika*

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  3. Nein, nein, das ist ein Missverständnis - natürlich ist Herr M. erwacht :o)). Ich meine mit "nicht mehr lange weitermacht", dass sich wohl kein Schreiberling mehr findet wird.
    Aber wie gesagt, warten wir es ab.
    Hab' einen schönen Abend und gute Besserung für Dein Bein. Das tut mir wirklich sehr leid. Wie bist Du denn an die Entzündung gekommen?
    Hoffentlich heilt sie schnell.
    Ich drücke die Daumen.
    Liebe Grüße
    ~*Laura*~

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  4. Hallo Laura, ich hab das schon richtig verstanden....das mit dem Schreiberling....vielleicht macht ja noch jemand weiter.
    Tch woher ...eine Blutgerinnungsstörung, sagt der Doc, muß nun Cortison nehmen und abwarten.
    Wird schon werden, nur dieses Rumsitzen, keinen Sport, geht nicht so gut.
    Liebe Grüße
    *Angelika*

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