Hier in meinem Blog möchte ich Euch einiges erzählen.

Über "Dies und Das"

Geschichten des Alltags, Erlebnisse in der Natur, Träume von meinem Lieblingsland, Geschichten aus der PhotoImpact- Schule und vieles mehr. Lasst Euch überraschen. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern und freue mich auf Eure Kommentare. *Angelika*



Montag, 21. Mai 2012

Die Gechichte es Herrn M. geht weiter.....

Rabenzicke hat diese Geschichte am 26.04.2012 begonnen
Laura hat sie am 04.05.2012 fortgesetzt
Angelika am 04.05.2012 fortgesetzt
Ray am 06.05.2012 fortgesetzt
Laura weiter geschreiben am 08.05.2012
Angelika  weiter geschrieben am 08.05.2012
Angelika  weiter geschrieben am 21.05.2012

...immer noch erstaunt schaut sich Herr M. um und kann sich nicht erinnern hier her gekommen zu sein.
Er versucht einen Laut von sich zu geben, doch es will ihm nicht gelingen.
Er drückt die Hand einer Frau...seiner Frau?
Wer mag sie sein, sein Erinnerungsvermögen hat ihm im Stich gelassen.
Er schliesst seine Augen wieder um seine Gedanken zu sammeln.
Was war nur passiert....? Wieso liege ich hier in einem fremden Bett, fragte er sich.
Tausend Gedanken schossen durch seinen Kopf, die er versuchte zu ordnen.
Sein Körper fühlte sich fremd und schmerzhaft an, er tastete seinen Körper ab und fühlte Pflaster und Verbände. Was mag denn nur passiert sein, fragte er sich immer wieder. Eine Stimme an seinem Ohr 
klang vertraut, aber das Gesicht kannte er nicht, es war ihm fremd,  
doch diese Stimme kannte Herr M., er wusste nur nicht woher. 
Er hörte noch andere Stimmen, die ihm fremd waren, doch diese eine, war ihm sehr vertraut. Er öffnete wieder seine Augen und sah in ihr Gesicht. Tränen standen in ihren Augen und sie sprach mit leiser Stimme: Da bist Du ja wieder, wir hatten solche Angst um Dich.
Ich bin so froh und glücklich, das Du wieder erwacht bist. 
Er hörte ihre Worte und schaute sie immer wieder an, aber keine Erinnerung sagte ihm wer sie war.
Er war müde, schloß die Augen und schlief wieder tief und fest ein.
Der freundliche Arzt sagte zu ihr: Gehen sie nach Hause, ruhen sie sich aus.
 Morgen sieht alles schon ganz anderes aus.
Sie verlies das Zimmer, ging Gedanken versunken die langen Flur entlang und verlies die Klinik.
Die frische Luft tat ihr gut, sie atmete tief ein und inhalierte gierig den frischen Sauerstoff.
Sie ging zu ihrem Auto und fuhr Heim. Nicole erwartete sie schon und rief von der Türe aus: was ist los....
Sie nahm Nicole in ihre Arme und erzählte ihr alles was passiert war.
 Beide hielten sich fest und weinten, vor Glück, das er wieder erwacht war.
In dieser Nacht fanden beide nur wenig Schlaf, sie erzählten viele Stunden und ihre Müdigkeit war wie weggeblasen. Erst als der Morgen schon dämmerte legten sie sich zum Schlafen hin.

Die Nacht des Herrn M. verlief ruhig, er erwachte erst als die Schwester das Zimmer betrat, das Licht anknipste und ihm "Guten Morgen" zu rief. Jetzt wollen wir sie mal frisch machen, gleich kommt ihr Frühstück und anschliessend kommt der Neurologe und Therapeut.
Herr M. versuchte der Schwester zu antworten, aber seine Stimme gehorchte ihm nicht, es kamen nur Laute hervor, aber kein vernüftiger Satz. Die Schwester bemerkte dieses und sagte er soll sich keine Sorgen machen, das wird schon wieder. Der Körper und das Gehirn müssen erst die Arbeit wieder richtig aufnehmen, sie haben lange im Koma gelegen, aber jetzt sind sie ja wieder bei uns
und  alles andere wird sich finden.
Herr M. verputze sein Frühstück, denn er hatte großen Appetit. Der Neurologe betrat sein Zimmer und machte verschiedene Untersuchungen, alle Reflexe sind im Normbereich, warten sie es ab in ein paar Tagen wird sich alles ändern. Sie bekommen und zusätzlich noch flüssige Nahrung durch einen Tropf, ihr Gehirn will wieder richtig arbeiten und dazu benötigt es viele Kallorien extra.
Ein Therapeut kam hinzu und er machte verschiedene Übungen mit ihm,
soweit seine frischen Narben dieses zu liessen.
Das hatte ihn ganz schön angestrengt und er war Schweiss gebadet und wurde frisch eingekleidet. Die Schwester sagte: das ist ein gutes Zeichen...
Er schlief wieder vor Erschöpfung ein und erwachte erst wieder, als er bemerkte,
jemand im Zimmer war.

Nicole und ihre Mutter frühstückten gemeinsam und wollten dann zur Klinik fahren.
Auf der Arbeit hatte sie angerufen und einige Tage Urlaub genommen. Sie packte einige Dinge ein unter anderem auch Fotos, wo sie gemeinsam drauf waren. Diese wollte sie mit in die Klinik nehmen.
Vielleicht brachten diese Bilder die Erinnerung ja zurück. Ihre Gedanken schwankten zwischen Hoffen und Bangen, wird er uns heute erkennen?
So machten sich beide auf in die Klinik. Auf dem Flur trafen sie den Arzt und er sagte ihnen, es wird noch etwas Zeit brauchen, bis er wieder ganz der Alte ist, aber wir sind voller Hoffnung, vom medizinischen Standdpunkt her, ist alles ok. So betraten sie das Zimmer von Herrn M. Seine Augen waren geschlossen und Nicole war erschrocken, wie blass er aussah und das ein Tropf an seinem Arm hing. Sie packten frische Wäsche in seinen Schrank und setzten sich zu ihm. Nach einer Weile öffnete er seine Augen und lächelte Beide an. Sein Unterbewusstsein hatte die Stimme erkannt und seine Augen suchte im Gesicht der Beiden nach Erkenntnis und Erinnerungen, doch vergebens. Sie holte die Fotos raus und gab sie ihm, er schaute sie an ohne zu Erkennen. Nicole schossen Tränen in Gesicht und sie wandte sich ab.
Was soll nun werden, sie hatte Angst vor der Zukunft. Nicole hatte sich wieder gefasst und lächelte ihren Vater an. Sie nahm ein Foto erzählte ihm wann es zu welcher Gelegenheit aufgenommen worden war.
So machte sie das Foto für Foto und beobachtet ihn aufmerksam.
So verging einige Zeit und Herr M. fühlte sich erschöpft und müde, er schlief ein und beide verliessen das Zimmer. Vor dem Ärztezimmer blieben sie Stehen und klopften an, der Arzt bat sie herein und führte ein langes Gespräch mit beiden. Es ist nicht ungewöhnlich, das die Menschen nach so eine Komazeit erst wieder lernen müssen sich zu erinnern. Es ist wirklich alles ok, sein EEG ist normal und zeigt rege Aktivität, sein Körper und Gehirn werden bald wieder so arbeite wie früher. Wenn seine Narben weiter so gut heilen, werden die Therapeuten intensiver mit ihm arbeiten können, aber noch müssen wir etwas vorsichtig sein.
Der Arzt hatte ihnen Mut gemacht und voller Hoffnung fuhren sie wieder nach Hause.

In dieser Nacht schlief sie schlecht. Immer wieder schreckte sie auf, von wirren Träumen  gequält.
Schliesslich zog sie ihren Bademantel über und ging leise, um Nicole nicht zu wecken, in die Küche und kochte sich einen Tee. Sie öffnet die Terassentür und ging hinaus in die Stille der Nacht. Es war frisch geworden, doch die kühle Luft tat ihr gut, sie kuschelte sich tiefer in ihren Bademantel und genoss die Ruhe und Stille der Nacht. Es war sternenklar und keine Wolke zu sehen. Ihre Gedanken schweiften zu den Dingen, die sie seit Wochen quälten... kein Zeit füreinander zu haben, die Arbeit geht vor, sollte das alles gewesen sein, fragte sie sich. Was kommt jetzt auf uns zu. Sie trank ihren Tee und fröstelte, ging wieder ins Haus, zu Bett und schlief auch wieder fest ein, bis der Wecker sie aufweckte.

Sie fühlte sich wie gerädert und nahm ein ausgiebiges Bad.
Nach dem Frühstück erledigte sie einige Einkäufe und machte sich am späten Vormittag auf zur Klinik.
Sie betrat das Zimmer doch sein Bett war leer. Sie sucht eine Schwester und erfuhr, das Herr M. zur Therapie ist und erst in etwa ein halben Stunde zurück sein wird. Die Schwester hatte auch noch eine gute Nachricht und sagte ihr das er heute die ersten Worte gesprochen hat.
Sie ging in die Caferteria und bemerkte das sie auch hungrig war, bestellte sich ein Brötchen und einen  Tee und suchte sich einen gemütlichen Tisch. Nach ihrer Stärkung macht sie sich wieder auf ins Zimmer zu gehn. Wie oft war sie nun schon diese langen Flur entlang gegangen...

Herr M. lag wieder in seinem Bett und er sagte: hallo, als sie das Zimmer betrat.
Hatte er sie nun erkannt? Sie wusste es nicht. Herr M. nahm die Fotos zur Hand und hielt eines hoch und sagte: Nicole, also hatte er Nicole auf dem Foto erkannt.
Ihre Freude überwältigte sie und Freudentränen liefen über ihre Wangen.
Er drückte ihre Hand und hielt sie fest. Stockend sagte er: wenn ich wieder gesund werde, wird alles anders... Ich verkaufe die Firma und wir werden wieder Zeit füreiander haben. Wir werden reisen und unser Leben geniessen und nichts und niemand wird uns daran hindern.
Glücklich nahmen sie sich in die Arme und ihre Augen gaben sich ein Versprechen.

~/~

So nun hat die Geschichte des Herrn M noch ein gutes Ende genommen....
oder geht die Geschichte weiter?.....

~/~


Ich wünsche Euch einen schönen Tag und einen guten Start in die neue Woche,
 lasst es Euch gut gehen.

Liebe Grüße
*Angelika*






Kommentare:

  1. Ein schönes Happy-End, liebe Angelika, endlich können wir aufatmen und uns freuen, dass die Geschichte ein gutes Ende gefunden hat.
    Wünsche Dir einen sonnigen Start in die neue Woche und sende liebe Grüße
    ~*Laura*~
    Lass' es Dir gut gehen!

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  2. Ja liebe Laura
    Nun ist die Geschichte zu Ende...
    Ich wünsche Dir einen herrlichen Wochenstart.
    Liebe Grüße
    *Angelika*

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