Hier in meinem Blog möchte ich Euch einiges erzählen.

Über "Dies und Das"

Geschichten des Alltags, Erlebnisse in der Natur, Träume von meinem Lieblingsland, Geschichten aus der PhotoImpact- Schule und vieles mehr. Lasst Euch überraschen. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern und freue mich auf Eure Kommentare. *Angelika*



Samstag, 23. Juni 2012

Ein Besuch der Grube Wohlfahrt...

...in Hellenthal Rescheid.

"Glück Auf"

Ein Erlebnis für Groß und Klein.
Vorraussetzung festes Schuhwerk und eine warme Jacke.

Am Grubenhaus beginnt die Führung, dort ist auch ein kleines Museum,
 in dem Gegenstände und einen Miniaturanlage zu bewundern sind.









Hier der Aussenluftschacht, womit der Stollen mit Frischluft versorgt wird.

Du wirst mit Helm und Licht ausgestattet und gehts ab zum Eingang der Grube.
Viele, viele Treppen gehts runter, bis zum Eingang des Stollen.

Hier unten ist es bitter kalt max 8 Grad und der Weg ist steing und uneben,
also feste Schuhe und warme Jacke müssen sein. Ziemlich dunkel ist es auch,
 doch dafür haben wir Grubenlicht dabei. Stellenweise ist der Stollen sehr niedrig,
 so das man gebückt gehen muß.
Der Besucherstollen ist 900 Meter lang und die Führung dauert 90 Minuten.



Das ist der Frischluftschacht von unten, der im vorigen Bild an der Oberfläche zu sehen ist. 





Erwähnt wurde die Grube zum ersten Mal 1543,
seit dieser Zeit wurde hier Bleierz abgebaut.
In schmalen engen Schächten mußten die Bergleute gehockt und
manchmal auch
liegend im Wasser das Erz aus dem Berg schlagen.
Auf dem Foto ist einer dieser kleinen Seitenflötze zu sehen,
in dem das Erz abgebaut wurde.






 Hier unten ist alles Nass und es tropft von den Wänden,
dadurch sind die Bleikristalle verrostet und das Wasser sieht aus wie ein Lavastrom.





Die Madonna war die Schutzpatronin der Bergleute und der sogenannte Ölfrosch,
die einzigste Beleuchtung, die den Bergleuten zu Verfügung stand.
 Diese Beleuchtung bedeutete aber auch Leben.
So lange das Öllicht brannte, war genügend Sauerstoff vorhanden.
Flackerte sie oder ging gar aus, stimmt was nicht,
war die Luftzufuhr nicht gegeben oder Gaseinbruch war die Ursache.
Sofort verliessen die Bergleute den Stollengang.





Das Wattenmeer an der Wand stammt vom versteinertem Meererstrand
 vor mehr als 400 Millionen Jahren.
Auch Moos und Gras gibt es hier unten.
 Die Besucher haben Samen an ihrer Kleidung und diese fühlen sich im kühlen
 Nass wohl, wachsen und gedeihen.




Bleierzadern in den Wänden sind an verschiedenen Stellen zu sehen.






Für die Besucher wird auch Werkzeug bereit gehalten und wer möchte darf sich auch
 daran versuchen, einen Stein aus dem Felsen zu schlagen.
Unsere Enkeltochter hat sich daran versucht, so schwierig hat sie sich das nicht vorgestellt.
Am Ausgang durfte sie auch die Feierabendglocke läuten, ein ohrenbetörender Lärm.
Wenn diese Glocke erklingt, wußten die Bergleute, es ist Schichtwechsel, Feierabend.

Ein aufregender und spannender Ausflug, für Groß und Klein.
Kann ich jedem nur empfehlen.
Der nächste Ausflug führt uns in die "Krippana",
da gibts viel zu sehen und staunen.


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ich wünsche Euch einen schönen Samstag,
 macht was raus und lasst es Euch gut gehen.

Liebe Grüße
♥ Angelika ♥



Kommentare:

  1. Liebe Angelika, mit sehr grossem Interesse habe ich die tollen Fotos und das Geschriebene genossen, das ist alles unglaublich interessant.
    Das war noch eine Arbeit, man kann es sich kaum vorstellen, ich bekomme nur schon Panik wenn ich das lese, denn ich kann nicht in engen und dunklen Räumen sein und dann noch kriechen....mir wird übel....smile!
    Vielen Dank und ich bin jetzt schon auf Deine nächsten Bilder mit "Reportage" interessiert?
    Schönen Tag und liebe Grüsse wünscht Bea

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  2. Morgen liebe Bea
    Ja das war wirklich spannend und interessant. Es war gut zu ertragen, ich kann auch nicht gut Enge ab, krieg Panik. Jeder hatte Licht dabei und in die ganz engen Stollen waren wir nicht drin, die haben wir nur angesehen.
    Die Luft im Schacht war ganz toll, so frisch und sauber, als ich raus kam, hab ich erst mal einen Schock gekriegt, bei der schlechten Luft über Tage.

    Mach Dir einen schönen Tag und liebe Grüße
    Angelika

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  3. ...ist das nicht ein bisschen unheimlich, liebe Angelika,
    so weit unter der Erde rum zu krabbeln?
    ich stell es mir jedenfalls so vor...da bin ich doch lieber nur bei deinen Bildern dabei...
    wünsch dir einen schönen Sonntag,
    lieber Gruß von Birgitt

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  4. Hallo liebe Birgitt
    Nein, es war schön und nicht unheimlich, war alles hell und Jeder Besucher hatte noch Licht an seinem Helm. War spannend und aufregend zu gleich.
    Wünsche Dir einen schönen Abend und Sonntag.
    Liebe Grüße
    Angelika

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