Hier in meinem Blog möchte ich Euch einiges erzählen.

Über "Dies und Das"

Geschichten des Alltags, Erlebnisse in der Natur, Träume von meinem Lieblingsland, Geschichten aus der PhotoImpact- Schule und vieles mehr. Lasst Euch überraschen. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern und freue mich auf Eure Kommentare. *Angelika*



Donnerstag, 29. November 2012

Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt ...Teil 2

Hallo meine Lieben heute stelle ich Euch Haus Monika vor, 
wo wir eine gemütliche Kaffeepause gemacht haben,
und wir besuchen die Behindertenwerkstatt.






In Haus Monika sind mehrer Wohnformen,
es leben dort pflegebedürftige Menschen und im Obergeschoss
haben die Bewohner Appartments mit Küche, Bad und Wohn- Schlafraum.
Der Eingangsbereich, der immer wunderschön passend zur Jahreszeit geschmückt ist.





Die Cafeteria, gemütlich und immer eine schöne Auswahl
an Eis und hausgemachten Kuchen und Torten.

Hier stärken wir uns, im Vordergrund mein Sohn, er lebt seit seinem Unfall
in Haus Monika, hat mitlerweile ein Appartment, da er nicht mehr pflegebedürftig ist
und arbeitet in der Behindertenwerkstatt.
Nach unserer Stärkung machen wir und auf den Weg durch den Park zu den Werkstätten.



Im Erdgeschoss der Aufenthaltsraum, hier wid auch gespielt und gebastelt.





Die Teiganlage ist mit einem Zaun versehen, damit niemand ertrinken kann.






Links im Hintergrund ist das Alexianer Krankenhaus zu sehen


Der Klostergarten im Sommer herlich, voller duftenden Kräuter und Rosen.

Die Ausstellung in der Werkstatt










In der holzverarbeitenden Werkstatt
Wunderschöne Arbeiten kann man hier kaufen.
Herliche Schutzengelchen Parade,
all diese Sachen wurden von den Behinderten erstellt.
Elche mit Schlitten herlich anzuschauen.

So meine Lieben morgen entführe ich Euch
in die Adventausstellung der Klostergärtnerei.

♥♥♥

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und
grüße Euch ♥ lich
Angelika

Kommentare:

  1. Wie goldig diese schöne gebastelten Sachen sind! ich finde gerade in den Behinderten oder psychiatrischen Einrichtungen haben so tolle Sachen gebaselt jedes Jahr!
    Man ist froh wenn so Einrichtungen gibt und dort einen gut geht und dass deinem Sohn wieder besser geht!
    Ich wünsche dir einen schönen Tag in der Adventausstellung
    Lieben Gruss Elke

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    1. Ja liebe Elke die Behinderten basteln tolle Sachen und der Erlös aus dem Verkauf kommt ihnen sort wieder zu gute.
      Mein Sohn fühlt sich dort wohl und er wird gefordert und gefördert.

      Hab einen schönen Tag und liebe Grüße
      Angelika

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  2. Schöne Handarbeiten!!!

    Ich selber kenne auch solche Wohnheime und Werkstätten und fand es immer toll was sie dort leisten. So können sich Behinderte dort ihr eigenes Leben aufbauen ohne am Elternhaus kleben zu müssen (nicht falsch verstehen)

    Kenne nämlich selber eine Familie mit zwei behinderten Erwachsenen, die nur aus Egoismus der Mutter zu Hause wohnen müssen. Selbst schon den Wunsch geäußert in ein Wohnheim zu wollen wurden sie so niedergemacht das sie es schnell verworfen haben. Sie werden zwar am Morgen auch zur Werkstatt abgeholt, aber am Nachmittag kommen sie dann wieder nach Hause....keine Selbstständigkeit und alles muss sich dann um die Mutter drehen.

    ...und nur weil sie die Eurozeichen auf der Stirn stehen hat, die Gelder kassieren will, obwohl genug Eigenkapital und Vermögen vorhanden ist. Geiz ist bei der nicht mehr geil sondern nur verachtenswürdig.

    Boa, sorry, das kotzt mich immer noch an und musste mal raus. Toll dass ihr eurem Sohn diese Selbstständigkeit ermöglicht. Wie man sehen kann fühlt er sich dort ja auch sehr wohl.

    liebe Grüssle

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    1. Dieses Heim habe ich mit dem Sozialdienst Der REHA Nova ausgesucht. Der Vorteil, je weiter er sich entwickelt und so besser wird er gefordert. Jetzt hat er ein Appartment. Wenns noch besser wird, kann er in eine betreute Wohngruppe ziehen. Dieses hätte ich ihm zu Hause nicht bieten können. Ja es gefällt iohm und er lernt alles selbstständig zu erledigen, war ein lager Weg von fünf Jahren.

      Liebe Grüße und einen schönen Tga
      Angelika

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    2. Ich glaube nicht, dass die Zuzahlung für die Mutter so schrecklich wäre, denn es gibt ja genug Armutsbetroffene, die auch in div. Heimen mit Pflege und Förderung untergebracht werden. Darunter sind auch schöne Vorzeige-Einrichtungen und alles wird von der Bezahlung her ausgerechnet, also auch vom Staat übernommen. Denke, da ist die Mutter dann wirklich zu geizig/ egoistisch.
      Bestimmt gibt es auch Premium-Einrichtungen für die Bessergestellten, aber das heisst ja nicht dass di normalen oder christlich geprägten Einrichtungen alle schlecht sind.

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    3. @Angelika

      Finde ich einfach nur toll. Gerade diese Förderungen sind wichtig und ich finde es so schön lesen zu können das die Fortschritte so erfolgreich sind. Freue ich mich riesig drüber.

      @Wieczorama

      Sie hätten das Geld um sie in die Beste Wohneinrichtung unterzubringen....nein...sie will sie zu Hause halten und das Geld auch noch einstecken. Darum geht es...die Geldgier ist nicht zu überbieten.

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  3. Danke für deinen Besuch mit uns im Haus Monika :-)
    liest sich interessant - und ist bestimmt eine sehr gute Einrichtung. Toll, dass euer Sohn gesundheitlich solche Fortschritte gemacht hat - und dass die Selbständigkeit gefördert wird. Jede Kleinigkeit die man selber tun kann ist ein großer Erfolg.
    Ich wünsche ihm viel Glück, dass es bald mit dem Einzug in die Wohngruppe klappt.

    Die Bilder zur Ausstellung der Werkstatt finde ich sehr schön. Bei den Schwimmbögen musste ich gleich zweimal schauen ... sie sind wunderschön. Aber auch alle anderen Arbeiten gefallen mir :-)

    lieber Gruß von Heidi-Trollspecht

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    1. Hallo liebe heike
      Er ist dort sehr gefordert, was ich ihm zu Hause nicht bieten könnte, so ist es ein Vorteil dort einen Platz zu bekommen.

      Ja die Holzarbeiten sind immer ganz entzückend und sie Menschen sind stolz auf ihre Arbeiten.

      Einen schönen Tag, dekoriere für Advent und mach gerade Pause.
      Liebe Grüße
      Angelika

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  4. Hallo liebe Angelika
    Sieht sehr schön und freundlich aus in diesem Wohnheim.
    Mein Mann hat ein geistig behindertes Kind adoptiert. Sie ist jetzt 36 Jahre alt und verheiratet, wohnt aber in einer geschützten WG. Wir haben in unserer Region sehr viele kleinere und verschiedene Wohnheime. Geistig behinderte sind nicht immer einfach und müssen auch manchmal das Wohnheim wechseln können, wenn es in einer Gruppe nicht mehr geht.
    Ich wünsche deinem Sohn, dass es weiterhin aufwärts geht und vorallem, dass er zufrieden ist.
    Liebe Grüsse
    Angela

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    1. Ja liebe Angela, das ist der Vorteil in diesem Heim, innerhalb des Heimes kann gewechselt werden. Von der Pflege über Appartments bir zur Wohngruppe ist alles vorhanden. Je weiter der Patient sich entwickelt, kann er auch andere Wohngruppen wählen. Hier auf dem Land wäre das nicht möglich gewesen

      Danke für die lieben Grüße
      Alles Gute und liebe Abendgrüße
      Angelika

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  5. Liebe Angelika, erst dachte ich upps, wie kommt sie dazu, ein Behindertenwohnheim zu zeigen? Du hast es sehr schön geschildert und gezeigt und es macht so einen wohnlichen und gemütlichen und auch modernen Eindruck. Und auch die tollen Arbeiten, die dort hergestellt werden. Es hat mich sehr beeindruckt! Es gibt ja auch Zufriedenheit, wenn man einen Menschen, der aus verschiedensten Gründen nicht alleine für sich sorgen kann, gut aufgehoben weiß, vor allem, daß man sich überzeugen kann, daß der-/diejenige sich wohlfühlt. Liebe Grüße Margarethe

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    1. Hallo liebe Margarethe
      Genau aus diesem Grund habe ich das Haus Monika mit eingebunden, es zeigt, das es auch anders geht und die Patienten gefördert und gefordert werden.

      Liebe Abendgrüße
      Angelika

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  6. Vielen Dank für die wunderschönen Bilder und die interessante Beschreibung. Ich finde das auch sehr wertvoll, dass sie solche Behindertenwohnheime machen und die Leute beschäftigen. Man sieht ja die Ergebnisse, alles bezaubernde Arbeiten und diese Menschen sind glücklich dabei.
    Alles Liebe und Gute, auch für Deinen Sohn wünscht Bea

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    1. Ganz genau liebe Bea und das ist wichtig für die Patienten.
      Haus Monika ist da ein Vorbild glaube ich. Und ich bin froh das die REHA Klinik das ausgesucht hat.

      Liebe Grüße und einen schönen Abend
      Angelika

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  7. Sehr schöne Bilder . Die Holzarbeiten finde ich klasse , eine tolle Weihnachtdeko für die Fensterbank . Liebe Grüsse Heike

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    1. Ja liebe Heike, die Patienten machen wirklich sehr schön Dekoartikel.

      Liebe Abendgrüße
      Angelika

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  8. Guten Abend, liebe Angelika (◠‿◠)
    Das war wieder sehr interessant und schön anzusehen. Die Behindertenwerkstatt scheint eine Art Kunst-Tischlerei zu sein, dass so feine, kreative Holzarbeiten entstehen können. Diese kleinen Schätze haben mich auch sehr angesprochen. Das Haus an sich mit Garten- oder gar Parkanlage gefällt mir sehr, sieht einladend aus. Diese Einrichtung zeigt, dass die Sozialfirmen durchaus Geld verdienen und trotzdem Gutes tun können, so dass sich die Klientel wohl fühlen kann. Die Ordensgemeinschaft der Alexianerbrüder war mir bisher noch gar kein Begriff. Sie sind aber auch bei uns in Berlin und Potsdam, wie ich gerade gesehen habe.
    Dass dein Sohn einen so schlimmen Unfall erlitten hat, tut mir leid. Du scheinst diesen Schicksalsschlag aber zu bewältigen. Für deinen Sohn und in dem Zusammenhang deine ganze Familie als Co-Betroffene wünsche ich alles Gute und Liebe, hoffentlich weitere Fortschritte in Richtung Genesung.
    ♥liche Abend-Grüße sendet Wieczorama (◔‿◔) | Mein Fotoblog

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    1. Ja liebe Wieczorama
      Das Heim ist von Ausstattung und Angebot ne Wucht und ich bin der REHA Nova echt dankbar das sie diese ausgewählt hat. Der Unfall war schon 2007, heute kann ich darüber reden und schreiben, die ersten Jahre nicht. Gesund werden kann er nicht mehr, er hat einen bleibenden Hirnschaden und kann nie für sich alleine Sorgen. Wenn man bedenkt das er atmen und schlucken konnte als er in die REHA Nova kam, gehts ihm prächtig. Er kann alles alleine, arbeitet in der Werkstatt und hat ein tolles Appartment.

      Liebe Abendgrüße
      Angelika

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  9. Hallo Angelika,
    das mit dem Unfall Deines Sohnes tut mir auch sehr leid. Ist das in Porz-Westhofen ? (Straßenbahnhaltestelle Ensen-Kloster). Ich habe zuletzt die Alexianer-Werkstätten auch in Köln-Rodenkirchen gesehen. Mein Schwager ist ja geistig behindert und er wohnt in einem Behindertenwohnheim in unserem Ort. Die ganzen Weihnachtssachen, die in der Behindertenwerkstatt gebastelt worden sind, finde ich sehr schön. Ist bei Deinem Sohn wahrscheinlich auch so: bei meinem Schwager gibt es mehrere Behinderten-Treffs, es wird sich liebevoll um die Behinderten gekümmert (vieles ist durch die Kirchen organisiert worden bzw. durch einen Förderverein) und es wird vieles gemeinsam unternommen.

    Gruß Dieter

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    1. Ja Dieter genau dort Ensen Kloster ist das Haus Monika, der ganze Komplex gehört zum Alexianer. Er wird dort gefordert und gefördert und dadurch hat er vieles wieder gelernt.
      Auch Ausflüge, Treffen usw werden organisiert und es wird viel getan.
      Die Arbeiten in den verschiedenen Werkstätten sind wirklich wunderschön und der Erlös kommt ihnen direkt wieder zu gute. Zu Hause hätte er nie diese Förderungen bekommen.

      Liebe Abendgrüße
      Angelika

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  10. Schöne Fotoserie und Geschichte Angelika. Ich kenne das Alexianer in Krefeld, das einen ähnlichen Umfang hat. Auch dort bin ich schon im Park gewesen. Es gibt dort auch Behinderten Betreuung und eine Möglichkeit Arbeiten der Betreuten Bewohner zu erwerben. Das Alles erachte ich als Lobenswert.
    Aufgrund meiner (nicht mehr akuten) Sucht-Erkrankung war ich selbst 2 x im Krefelder Alexianer.

    Liebe Grüsse, Olaf

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    1. Siehst Olaf, da konnte man Dir im Alexianer auch gut helfen. Ich freu mich für Dich das Du von den Drogen weg bist.
      Das Alexianer gibt es in vielen Städten, habe ich auch nicht gewusst.

      liebe Abendgrüße
      Angelika

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