Hier in meinem Blog möchte ich Euch einiges erzählen.

Über "Dies und Das"

Geschichten des Alltags, Erlebnisse in der Natur, Träume von meinem Lieblingsland, Geschichten aus der PhotoImpact- Schule und vieles mehr. Lasst Euch überraschen. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern und freue mich auf Eure Kommentare. *Angelika*



Mittwoch, 26. Juni 2013

Alte und historische Bücher II



Heute meine Lieben erzähle ich Euch vom Leben
"Johann Sebastian Bach"




Ein wunderbares Buch, kann jedoch keine Jahreszahl finden, wann er entstand.
Ich versuche mich kurz zu halten, doch es gibt so vieles über sein Leben zu berichten.



Geboren wurde Johann Sebstian Bach in diesem Haus
am 21. März 1683
seine Ahnen hatte alle die Gabe und das musikale Geschick im Blut




Am 23. März 1685 wurde er in der Georgenkirche,
in dem sein Großonkel Organist war, getauft.
Dieser Onkel hatte großen Einfluss auf seine weitere Entwicklung.




Ostern 1693 kam er in die Schule, in der Strenge und Ordnung herrschten

Kurz darauf verstarb seine Mutter am 3. Mai 1694
sein Vater starb  am 24. Februar 1695




Bach war immer ein guter Schüler, heute würde man sagen Streber.
Er war Klassenbester, obwohl seine Mitschüler fast alle älter waren als er.

Rechts zeigt das er seine Schulzeit nicht regulär beendet hat, sondern die Schule
 im März 1700 verlies und nach Lüneburg aufbrach.



Dort sang er regelmässig im Chor der Michaeliskirche.
Doch auch dort hielt er es nicht lange aus, reiste nach Hamburg,
dort erlernte er von dem Organisten der Katharinenkirche
die Orgelimproviationskunst.



1703 wurde er nach Arnstadt berufen ,vom Städtschen Rat,
um die neu eingebaute Orgel zu prüfen.





Seine Gehaltsabrechnung dafür.



Der Spieltisch der neuen Orgel, im Gegenteil zur Orgel sehr schlicht gehalten.
An diesen Tisch erweitete er sein Orgelspiel.



1708 übersiedelt er nach Weimar 

1714 wurde er im Weimar zum Konzertmeister ernannt.
Wurde in verschiedene Städte gerufen um die Orgeln zu überprüfen und zu testen.



Seine Ernennungsurkunde




Das Weimaer Schloss, hier spiele Bach als Hoforganist des Herzogs.
Doch auch hier hielt es ihm nicht lange
1717 zog er in die Stadt Köthen, der Fürst rief ihm zu sich.
Er bot Bach die Stelle als Kapellmeister an, die er auch antrat und 7 Jahr ausübte.
Hier lernte er auch seine Frau kennen und heiratete sie im Dezember 1721, 
dort wurde seine erste Tochter im Dezember geboren.
Bald darauf bekam seine Frau Zwillinge, die aber verstarben.
Später bekam sie noch zwei Söhne und verstarb als Bach zu einem Konzert unterwegs war.

Er ging nach Leipzig, mit seiner zweite Frau, die ihm 13 Kinder gebar, 
davon aber nur 1 Sohn und 2 Töchter am Leben blieben.
Dort schrieb er unter anderem:

Die Matthäuspassion
Das Weihnachtsoratorium
Das Manifest der Johannespassion




Das Weihnachtsoratorium wurde 1734 erstmals aufgeführt



Die Geburtskantate zur Geburt der Königin



Vorwort zu seinem Werk, eine Art Gebrauchanweisung




Im Gesangbuch hat Bach 69 Lieder komponiert oder geändert.
Er schrieb da Orgelbüchlein mit den hunderten kleine Liedern,
aus diesem Büchlein lernten auch seine Söhne,
auf dessen Ausbildung er großen Wert legte.



Bach in seinen kreativsten Jahren




Titelseite des Notenbuches der Ehefrau Anna-Magdalena



Flügel aus dem Bachhaus in Eisenach, ein Prachtstück



Ich glaube diese Komposition  von 1748 kennen wir alle.




Portrait von 1747 in Öl zu Eintritt in die 
"Sozität der musikalischen Wissenschaften"

Bach war kurzsichtig und litt an eine Linsentrübung,
er konnte trotz mehrer Operationen sind mehr richtig sehen.
Ausserdem litt er an eine Teillähmung im Arm.
Nach der zweiten Operation erholte er sich nicht mehr
und verstarb am 28. Juli 1750




Bericht über seinen Tod




Seine Grabstätte auf dem Friedhof der Johannis Kirche
war bald in Vergessenheit geraten.

Seine Frau bat die Stadt um eine Gnadenhalbjahr,
sie verzichtet auf Wiederverheiratung und übernahm die Vormundschaft der Kinder.
Sie starb später als Almosenfrau.



Erst 1843 stiftete Mendelsohn das Bachdenkmal vor der Thomaskirche.
Heute steht ein neues Denkmal dort.




Nach dem Schädelgipsabdruck gearbeitete Büste von 
Bildhauer Carl Seffner

~~~

Hoffe das war nicht zu anstrengend, sondern hat Euch Freude gemacht.

Liebe Grüße und habt einen schönen Tag,
♥ lichen Dank für die netten Kommentare
♥ lichst
Angelika



Kommentare:

  1. Ja, es hat Spaß gemacht und muss bestimmt sehr interessant sein dieses Buch zu lesen und anzuschauen. So bringt er mit seiner Musik heute noch einige Menschen in Verzückung. In der Schule auch die großen Komponisten noch "durchgenommen" habe ich mich gerade gefragt ob es heute auch noch im Musikunterricht gemacht wird^^

    Hab einen schönen Tag und liebe Grüsse

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    1. Hola liebe Nova.
      Ich liebe so alte Bücher sehr und diese Biographien beeindrucken mich sehr.
      Heute lieben wir seine Musik, doch zu Lebzeiten war sie nicht so beliebt, wohl sein Können und Werken.

      Glaube kaum das diese Thema heute noch in den Schulen angesprochen wird. Die Kids gehen zwar unendlich lang zur Schule, aber mehr lernen tun sie nicht.

      Liebe Grüße an einen kalten Sommertag
      Angelika

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  2. Hallo Angelika,
    danke für die umfassen Informationen zu J.S. Bach. Ich bin zwar weniger ein Freund klassischer Musik, aber sein Leben und Schaffen hast Du anschaulich aufbereitet.

    Gruß Dieter

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    1. Danke Dieter, freut mich das es dir gefällt. Alte Künstler und ihre Biographien lese ich gerne und ein schönes Konzert oder eine Oper ist was Feines. Ich durfte die Aida von Verdi schon an verschiedenen Orten bewundern und selbst in Wien war ich schon im Theater. Es gab Zeiten, da hatte ich ein Abo im Stadttheater.

      Liebe Grüße
      Angelika

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  3. Hoi Angelika.
    Ich denke, jeder Zeit. Was hat Angelika diesem Tag.
    Sie sind so vielseitig.
    Mag deinen Blog.
    Schön, dass der Bach.

    Groettie van Patricia.(Nederland)

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    1. Danke liebe Patricia, ich freue mich das Du jeden Tag meinen Blog besuchst und die meine Beiträge gefallen. Ja ich liebe historische Bücher sehr und hab ne Menge davon.

      Liebe Grüße
      Angelika

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  4. Das war auf keinen Fall zu anstrengend, ganz im Gegenteil. Du hast dir so viel Mühe gemacht, das Leben von J.S. Bach uns mit diesem wirklich tollen Buch nahezubringen, dafür gehört dir in der Tat einen großen Orden.:-)
    Dieses Buch ist etwas ganz Wertvolles und ich würde auch immer wieder mal darin stöbern. Solche schönen Werke sind durch nichts zu ersetzen.

    Angelika, wenn du magst, kannst du dir auch von der Storchenberingung des letzten Jahres noch Teil 3 anschauen. Den hatte ich heute Morgen vergessen zu erwähnen und da hatten meine beiden Enkelkinder noch einmal ein ganz besonders schönes Erlebnis.

    http://wwwchristas-hobbyblog.blogspot.de/2012/06/unsere-storchen-wurden-beringt-teil-3.html

    Herzliche Grüße und einen schönen Mittwoch wünscht dir
    Christa

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    1. Danke liebe Christa für dein Lob. Ich liebe es in den alten Büchern zu lesen und zu stöbern.
      Oh ja ich werde mir Teil drei auch ansehen, es ist fantastisch es hautnah durch deine Fotos zu sehen.

      Liebe Nachmittagsgrüße
      Angelika

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  5. Ich liebe so Dinge...
    Einfach toll dein Artikel liebe Angelika!

    Ganz lieben Gruß, Michaela

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    1. Danke liebe Michaela, ich freue mich das dir der Beitrag gefällt. Ich liebe so alte und historische Bücher und stöbere gerne darin.

      Liebe Grüße
      Angelika

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  6. Ein bewegendes Leben! Danke für diesen Bericht darüber! Er ist gleichzeitig auch ein Einblick in das damalige Leben. Wenn man bedenkt, dass von 13 Kindern nur 3 Kinder überlebten, ist das schon erschreckend, wie hoch die Kindersterblichkeit war.
    Danke für diesen tolle Post!
    LG Calendula

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    1. Ja das Leben war hart früher liebe Calendula und von Hygiene hatten Ärzte und Hebammen keine Ahnung. Freut mich, das dir der Beitrag gefällt.

      Liebe Abendgrüße
      Angelika

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